Ein Fluss bildet sich

Hitze, Hitze, Hitze und dann endlich Regen!!

Trockenheit und Hitze bestimmten in Zimbabwe bis jetzt den Alltag der ersten Monate im  2016. Hitze heisst für uns, dass es um 7:00 Uhr am Morgen, an der Sonne, schon kaum zum aushalten ist. Die Sonne scheint unbarmherzig und wärmt alles auf, so dass es am Abend noch glüht.

Barfuss draussen laufen geht für uns nicht mehr, (die Kinder schon, sie haben bereits eine ledrige Fusshohle, wie die Einheimischen) weil wir uns sonst die Füsse verbrennen. Normalerweise gibt uns die Sonne Energie, jetzt aber nimmt sie uns die Energie. Der Alltag ist entsprechend langsam. Je höher die Sonne steigt, desto kleiner wird die Produktivität. Nur der  „Glace“ Konsum steigt. Das Einschlafen ist nicht einfach, aber die Kindern sind erfindungsreich: Statt warme Decken, decken sie sich mit feuchten Tücher zu um etwas abzukühlen.

Das sind aber nur unsere Herausforderungen der Hitze. Eigentlich habe wir nichts zu beklagen. Für die Einheimische bedeutet die Trockenheit etwas ganz Anderes. Die Sonne hat die ganze Ernte verbrannt, für die Tiere gibt es kaum Grass zum fressen und Wasser für die Kühe und Geißen fehlen. Der sonst ganzjährig fliessende Fluss „Chirezi“ liegt seit Ende Januar trocken. Die Existenz der Einheimischen ist ernsthaft bedroht und Hunger mit allen Folgen wird Ihr Alltag dieses Jahr bestimmen.

Ganz selten gibt es Wolken an Blauen Himmel. Kommt es dann doch einmal vor, wandern alle Blicke nach oben in der Hoffnung auf Regen und etwas Abkühlung. Leider ist die Hoffnung meisten nur für kurze Dauer. Am Horizont kann meist nur das Wetterleuchten bestaunt werden. Die Wolken verschwinden dann so schnell wieder, wie sie gekommen sind.

Aber dann eines Tages anfangs März kam doch der langersehnte Regen. Es ist unbeschreiblich, wie glücklich man ist, wenn es endlich regnet. Wir sassen nur da und beobachten wie der Regen den trockenen Grund in ein Fluss verändertet, genossen den prasselnden Regen und den herrlichen frischen Duft. Man fühlt geradezu wie die Energie zurück kommt (es ist hier wirklich eine umgekehrte Welt, ist es nicht dass man in Europa die Energie verliert beim Regen?). Am nächste Morgen hat die Natur auch eine Metamorphose durchgemacht und die trockene Landschaft hat sich in ein saftiges Grün verwandelt. Leider war alles nur für kurze Dauer und mit der Sonne kam dieses mal die Schwüle Hitze zurück. Der Regen hat die Ernte auf den meisten Feldern nicht mehr retten können aber Grass und etwas Wasser in die Flüssen  hat das überleben der Tiere etwas näher gebracht. Und man fühlt  sich etwas weniger von Mutter Erde (oder für viele, von Gott) verlassen.

 

 

Boiler

Kohle fürs Spital

Beim letzten Besuch bei der Mission in Driefontein bin ich bei den „Fathers and Brothers der SNB“ auf Kohle gestossen. Steinkohle, die sie für die Küche und anderes brauchten, kam aber nur kurz zum Einsatz, weil diese im Herd ganz schön stinkt. Für unseren Boiler und Insinerator(Verbrennungsofen) jedoch perfekt.

Früh morgens gings mit Schaufeln und Masken los nach Driefontein, wo uns der LKW von der Caritas erwarten sollte. Ans warten bin ich mir schon einiges gewohnt und bin auch geduldiger geworden. Nach zwei Stunden begannen wir uns doch nach dem vermissten Laster zu erkundigen. Weit ist er nicht gekommen. Das VID(Vehicle Inspection Depot) hat ihn ausgangs Masvingo aufgehalten. Oder wars die Polizei, die ihn ins VID zur Kontrolle geschickt hat?

Die wahren Gründe werden wir wahrscheinlich nicht erraten und schon gar nicht verstehen. Wir Ausländer fragen einfach immer noch zu viel. Obwohl wir wissen, dass sie nie den wahren Grund sagen, um ihr Gesicht zu wahren.

Abends um Fünf war der Lastwagen dann doch noch vor Ort. Mit vereinten Kräften schaufelten meine Mitarbeiter und den Gehilfen vor Orten den LKW halb voll und fuhren spät Abends nach Musiso zurück.

Vielen Dank an die Fathers von Driefontein für die für uns wertvolle Steinkohle. Damit können wir endlich unseren Insinerator betreiben. Auch möchten wir den Boiler wieder in Betrieb nehmen damit die Küche wieder Dampf kriegt. Der alte Kochunterstand werden wir, sobald der Boiler losdampft, sanieren müssen.

Sammeln

Knusprige Termiten zum Zvieri

Die Kinder versammeln sich um einen Termitenhügel, welcher gerade um ein Kamin erweitert wurde. Sie versuchen mit Strohhalmen und anderen langen Blättern Termiten zu fischen. Die kleinen Biester klammern sich an allem fest und so füllt sich der mitgebrachte Becher langsam. Die Ausdauer ist gross, denn den Kindern erwartet eine leckere Zwischenmahlzeit. Mit vollem Becher stehen sie vor unserer Tür und wollen die Termiten zubereitet haben. Zum Glück kennen wir mittlerweile das Rezept.

Ab in die Pfanne und mit einem Teelöffel aufgelöstem Salz wird das ganze frittiert. Ist das Wasser verdunstet so ist das ganze klar und die Schlemmerei kann beginnen. „En Guetä“. Den Kindern schmeckts und sie strahlen übers ganze Gesicht. Eines ist klar, sobald sich die Termiten wieder zeigen, fängt die Sammlerei wieder an und sie stehen wieder vor unserer Tür.

Energieengpass ohne grosses Chaos

Vor zwei Monaten wurde die Energieproduktion am Karibastaudamm von 750MW auf 475MW gedrosselt. Im weiteren steht das Kohlekraftwerk in Hwange wegen Unterhalt still. Die beiden Kraftwerke machen 95% der Stromproduktion in Simbabwe aus. Es gibt keinen Tag an dem wir durchgehend versorgt sind. Den Rekord haben wir gerade heute beendet, fünf Tage am Stück ohne Strom.

Es kommt  noch besser. Gerade heute stand in der Zeitung, dass die Energieproduktion am Kariba nochmals um die Hälfte zurück geht. Der Wasserstand ist weiterhin rückläufig. Hoffen wir, dass die Viktoria Fälle nicht auch noch austrocknen. Nein, alle hoffen natürlich auf eine gute Regensaison, damit sich der Damm gut füllen kann.

In alten Zeiten gab es hier noch die Rundsteuerung, welche die 300MW installierten elektrischen Warmwasserboiler im Lande regulierten. Heute produziert Simbabwe gerade noch so viel Energie, wie das Volk zur Heisswasser Produktion braucht….Für die Industrie, Tourismus, Spitäler und die Privathaushalte fällt nicht mehr viel ab.

Die Leute nehmen, wie so vieles, sehr gelassen. Von der Nachbarschaft dringt immer wieder Gelächter durch die dunkle Nacht zu uns rüber. Wir stimmen dem ein und nehmen es auch so hin, ohne ins Chaos zu stürzen.

Mt. Selina

Mount Selina – Chimanimani

Endlich Ferien. Mit Sack und Pack verreisen wir Richtung Osten. Wir fahren durchs trockene Mittelland. Die Boabab Bäume werden immer häufiger, was auch Hitze und Trockenheit verheisst. Unser erster Halt ist die Birchenough-Brücke, welche den Save River überquert. Die Kinder wollen meist die 200m lange Hängebrücke zu Fuss überqueren. Total verschwitzt fange ich sie jeweils am anderen Ende wieder auf. Nach der Brücke gehts gleich rechts ab ins kühlerer und grünere Chipinge, wo wir die letzten Einkäufe erledigen können. Nur noch 40km auf verlöcherter Piste und wir kommen im letzten Stück Regenwald von Simbabwe an. Es ist immer erstaunlich, wie sich hier das Klima von einem zum anderen so plötzlich ändern kann. Wir schlagen das Zelt in mitten von riesigen Bäumen auf und bereiten uns auf das Abendessen und die Nacht vor. Gekocht wird auf dem Feuer und es gibt, wie immer beim Zelten, Eintopf.

Am nächsten Tag sind wir zu Fuss unterwegs durch den Wald zum grössten Baum auf Mount Selina. Die Reise hat sich gelohnt, wir stehen wirklich vor einem Mammut Baum, der 70 Meter in den Himmel ragt. Auch der Rest des Waldes ist sehr eindrücklich. Kleine Fusspfade schlängeln sich durch die gigantischen Bäume. Den Kinder gefallen am besten die Lianen zum schwingen. Weniger lustig finden sie es, wenn die Ameisen ihnen das Bein hoch krabbeln.

Nach Mount Selina zieht es uns weiter ins Hochland nach Chimanimani. Wir verbringen dort den Rest unserer Ferien.

Sister Paulina

Ein Rätsel wird gelöst

Letztes Wochenende wurde bei der Kirche in Musiso ein Kongress für Frauen zum Sankt Annas Tag gehalten. Es wurden mehr als 1000 Teilnehmende erwartet. Die Vorbereitungen liefen auf Hochtouren und die ersten Teilnehmer trafen bereits am Donnerstag ein. Auch der Techniker musste auf Platz um das Licht im Grotto für die Abendmesse zu optimieren. Wie alles immer auf den letzten Drücker. Als wir dann soweit waren, kam noch etwas weiteres. Na klar, wenn wir schon mal da sind helfen wir gerne aus. Die Hostienpresse war defekt, und Sister Paulinas Hostienvorrat war aufgebraucht.

Bis anhin hielt ich die Herstellung der Hostie immer für etwas geheimnisvolles. Hergestellt in einem mystischen Raum nach einem speziellen Ritual, das nur ausgewählten Personen zugänglich ist.

Nichts von all dem. Die Hostienpresse, dem Prinzip eines Waffeleisens ähnlich, stand verlassen in einer Garage abseits der Mission. Sie besteht aus zwei Platten, die durch Hebelwirkung zusammengeführt wird . Auf dem oberen Hostieneisen sind Schmuckdarstellungen für mehrere Hostien eingraviert, die durch Druck auf den Teig übertragen werden. Im schummrigen Licht braute die Küchenfrau der Mission das Wasser-Mehl Gemisch zu einem pfannkuchenähnlichen Teig. Ein halber Suppenlöffel voll in die Mitte des unteren Backeisen und los gings. Unter lauten Zischen entwich Wasserdampf. Das Resultat war aber nicht überzeugend. Was eine Hostienplatte werden sollte sah mehr nach „Prawn Cracker“aus, die man beim Chinesen bekommt. Das sieht optisch nicht schön aus und geht ziemlich schlecht zum Ausstechen.

Kurz gesagt, die Oberhitze des Backeisen fehlte. Wir reparierten die Sache und die Produktion konnte beginnen. Jetzt fielen die Hostienplatten schön von dem Backeisen. Der Trick, dass sie nicht kleben blieben war nicht etwa das Öl, sondern Kerzenwachs. Das war wahrscheinlich das grösste Geheimnis der Herstellung.

Die abgekühlten Hostienplatten wurden dann gestanzt. Die grossen von Hand und die kleinen mit einem Halbautomat. Die Stanzresten landeten im Maul der Sister, und alle die mal probieren wollten, wie Bram.

Anna mit Freundin Memo

Wir feiern gemeinsam Geburtstag

Die Geburtstagfeier von Anna planten wir mit ein paar Kindern aus der Nachbarschaft und der Schule.

Am Morgen der Party stellte sich heraus, dass noch zwei weitere Kinder bald Geburtstag haben, und ihre Eltern schlugen vor, das Fest gemeinsam zu feiern. Gesagt getan. Statt deren acht eingeladenen Kinder standen dann über 20 vor der Türe. Zehn Erwachsene kamen dann auch noch dazu.

Unser ursprünglicher Plan war, Geburtstagstorte mit anschliessenden Spielen. So kennen wir die Kindergeburtstage aus der Schweiz. Hier in Musiso war erst mal Essen angesagt, denn mit leerem Magen lässt sich schlecht feiern. Unsere erwachsenen Gäste schleppten bei ihrer Ankunft tonnenweise Essen her. Es gab Reis, Sadza (Maisbrei), Chicken, Kohlsalat und Sauce. Die Grillade (Brai) wurden dann später nach geliefert. Unser Fruchtsalat stand ziemlich verloren dazwischen.

Nach dem Essen wurden wir nach Musik gefragt. Klar, Musik gehört zu einer Geburtstagsparty. Wir stellten unseren PC mit der kleinen Aktivboxe auf. Mit der Lautstärke waren die Gästen nicht zu frieden, obwohl unser System auf voller Stufe lief. Es verging keine Minute schon wurde aus der Nachbarschaft ein Stereo Anlage aufgestellt. Riesige Boxen zierten unsere kleine Veranda. Jetzt ging erst richtig die Post ab. Gross und Klein standen auf dem Tanzboden und bewegten sich zu afrikanischem Rhythmus. Zwischendurch konnten wir dann doch noch die Kinder für ein paar Spiele motivieren. Dann aber war wieder Essen angesagt. Es ging weiter mit Torte, Chips, Popcorn, Bonbons und Guetsli. Was für ein Glückstag, wir hatten den ganzen Tag Strom und es wurde wieder getanzt bis zur Dämmerung. Zum Schluss gab es für die Kinder noch Ballone, von denen wir zum Glück genug hatten.

So schnell wie das Fest aufgebaut war, wurde dann auch alles wieder zusammen aufgeräumt. Vollgegessen, durchgetanzt und glücklich mit den Ballonen, gingen alle wieder zufrieden nach Hause. Dass die anderen Eltern auf unserer Veranda die Party schmissen, war für niemanden ein Problem, im Gegenteil alle waren zufrieden. Auch Anna sagte: “Genau so habe sie sich ihr Geburtstagsfest vorgestellt!“ Uns hat es auch gefallen, und wir wissen jetzt was beim nächsten Geburtstag von uns erwartet wird.

Unser zweiter Winter

In Musiso werden die Tage immer kälter. Es ist Winterzeit. Auf dem Weg zur Schule ziehen die Kinder an unserem Haus vorbei. Sie tragen wollene Mützen mit Handschuhen und Schal. Bram schafft es aber immer noch mit kurzer Hose in den Kindergarten zu gehen. Trotz der morgendlichen Sonne steigt das Thermometer nicht über 14°C. Gegen Mittag wärmen sich die Menschen an der Sonne wieder auf. Es ist dann angenehm warm, fast wie im Frühsommer Europas. Erstaunlich, dass wir uns nach einem Jahr schon an das Klima angepasst haben. Wollene Mützen tragen wir dennoch nicht. Dafür braucht es vielleicht noch eine weitere Saisons in Simbabwe.

Winterzeit ist auch Gartenzeit. Dieses Jahr haben wir den Zeitpunkt getroffen und konnten bereits einiges aus unserem Garten ernten. Als erstes kamen Auberginen und „Goosberries“. Die Zucchini, Gurken und Lauch wollten nicht so recht. Dafür klappt es besser mit Salat, Bohnen, Randen und  Radiesli. Vielleicht könne wir auch Bananen ernten  bevor unser Vertrag im nächsten Jahr endet.

Es macht nicht nur Freude das Gemüse wachsen zu sehen, es gibt auch eine Abwechslung in die Küche. Die Blumen blühen auch immer wieder, welche uns das Herz im Simbabwischen Winter erwärmt.

Ende der Jogger Saison?

Jahreszeitlich befinden wir uns am Ende der sommerlichen Regenzeit. Hier in Musiso, im „Low Land“ von Simbabwe steigen die Temperaturen während des Tages gerne mal gegen die 36 Grad. Jetzt ist es oft auch noch schwül dazu.

Zusammen mit unseren Expat-Kollegen vom Spital gingen wir öfters durch den Busch joggen. Am Anfang fiel es mir schwer die Route quer durch die Dornen büsche zu finden. Auch stellte ich mir im Beginn jemals vor wilde Tiere anzutreffen. Weder Löwen noch andere wilden Tiere gibt es hier, diese findet man nur noch in den Wildparks. Antreffen kann man, sofern man Glück hat nur Schlangen und Skorpione. Die sind uns jedoch bis anhin fern blieben. Kühe versperren uns ab und zu den Weg, das uns dann jedoch wieder eine kleine Verschnaufpause erlaubte.

Jetzt während der Regenzeit, wo es drückend und heiss ist, verschieben wir das Joggen auf die abendliche Kühle von 30 Grad. Die Jahreszeit bietet aber mit ihrem saftigen Grün ihre schöne Seite. Eine Alternative bei angehmer Temperatur würde sich am frühen Morgen bieten.

Somit ist die Jogging Season noch nicht ganz zu Ende.

Erster Schultag

Für viele Kinder begann ihr erster Schultag. Die Aufregung begann natürlich schon im Voraus. Endlich war es soweit. Am letzten Dienstag versammelten sich all die Schüler auf dem Vorplatz und wurden den neuen Lehrern zugeteilt.

Viele Kinder, welche Eltern das Schulgeld nicht bezahlen konnten wurden nicht eingeschult und müssen auf das nächste Semester warten. Ob dann das nötige Geld zur Verfügung steht ist unklar.

Anna freute sich ganz gross darauf, endlich Schreiben und Lesen zu lernen. Stolz kam sie dann auch schon mit ihrem Arbeitsheft nach Hause und machte ihre Hausaufgaben ganz fleissig. Sie ist stolz eine Schülerin zu sein. An den grossen Rummel an der Schule ist sie sich jedoch immer noch nicht ganz gewohnt. Wir hoffen, dass sie sich damit irgend wann anfreundet. Es wird aber von Tag zu Tag besser. Ein Vorteil ist, dass bei der Einteilung darauf geachtet wurde, dass Nachbarn und Freunde in ihrer Klasse sind. Sie läuft dann mit ihren Kollegen zurück nach Hause.

Bram geht weiterhin in den Kindergarten. Er weiss sich gegen den Rummel zu wehren und geniesst das freie Spielen. Er findet auch ganz gut den Heimweg. Jetzt in der Regenzeit laufen die Kinder nicht mehr durchs hohen Gras, wegen der Schlangen. Die Abkürzung kam ihnen währen der Trockenzeit entgegen. Auf dem Hauptweg finden die Kinder jedoch auch immer wieder eine Ablenkung um spät zum Mittagessen zu kommen.